FACHBERATUNGRegionalverband der Gartenfreunde "Landkreis Demmin 1995" e.V.
 
mehr Freude am kleinem Garten und bei der Ernte

Hier findet Ihr fachliches rund um die Bewirtschftung Eurer Kleingartenparzelle

bundesweite Aktionswoche "Torffrei Gärtnern" vom Bundesministerium für Landwirtschaft

Torffrei Gärtnern
Die bundesweite Aktionswoche "Torffrei Gärtnern" vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat findet in diesem Jahr vom 13. bis 22. März statt und möchte auf den Verzicht von Torf hinweisen und alternative Produkte vorstellen.
Weitere Informationen unter nachfolgenden Links.

https://torfersatz.fnr.de/produkt-datenbank
https://torfersatz .fnr.de/
www.torffrei.info
WareWunder - Kampagne zur Förderung nachhaltigen Konsums
Die Aktion vom Umweltbundesamt # WareWunder - Kampagne zur Förderung nachhaltigen Konsums hat im März das Thema "Torffreie Blumenerde".
Das UBA gibt die Infos erst zum jeweiligen Aktionsmonat also im März frei.
Die Materialien werden immer *fünf Werktage vor Start des jeweiligen Aktionsmonats* zum Download zur Verfügung gestellt. Vorab werden sämtliche Materialien im Leitfaden vorgestellt.

https://www.umweltbundesamt.de/warewunder-eine-kampagne-zur-foerderung-0


März/April




Schon heute an den Kartoffelanbau denken!

Verantwortungsvoll gärtnern  und die  Gesundlagen für Kartoffelzüchtung in Mecklenburg-Vorpommern schützen. Seit Jahren gibt es den Aufruf des Landesamtes für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei und des Landesverbandes der Gartenfreunde Mecklenburg-Vorpommern an alle Garten-FREUNDE, nur zertifiziertes Pflanzgut zu verwenden! Das findet ihr unter anderem bei den Kartoffelfreunden von NORIKA.


Jetzt ist es an der Zeit über den Anbauplan für die neue Saison nachzudenken und das entsprechende Saatgut zu besorgen. In 13 Gemeinden von Mecklenburg-Vorpommern startet das Projekt "Saatgut leihen - Vielfalt ernten" inzwischen mit Saatgutbibliotheken in die die nächste Saison. Hier findet Ihr ab mitte Februar regionales Saatgut für die kommende Gartenzeit: Bergen auf Rügen, Boizenburg, Dorf Mecklenburg, Gadebusch, Graal-Müritz, Grevesmühlen, Lübtheen, Malchow, Neukloster, Pasewalk, Penzlin, Stavenhagen und Wolgast. Das Projekt wird vom Verein zur Erhaltung von Nutzpflanzenvielfalt (VEN) unterstützt.



Februar/März

An frostfreien Tagen bietet es sich an, den Obstbaumschnitt durzuführen. Die Winterlichen Schnittmaßnahmen sorgen für einen stärkeren Neuaustrieb und unterstützen so die Verjüngung des Fruchtholzes und die Kronengestaltung.

Zum richtigen Schnitt von Kernobst veranstaltet unserer Kooperationspartner, der Regionalverband der Gartenfreunde Mecklenburg/Strelitz-Neubrandenburg e.V. am 01.03.2025 im Lehrobstgarten ab 9:00 Uhr eine Lehrvorführung. Der Lehrobstgarten befindet sich an der B104 in Richtung Friedland hinter dem Ortsteil Küssow auf der Linken Seite.

Beim Baumschnitt ist auch krankes geäst zu achten und eine gute Gelegenheit um z.B. mit Obstbaumkrebs (Neonectria ditissima) befallenen Äste zu entfernen.

Januar / Februar

In diesem Jahr schwellen die Knospen von Pfirsich und Nektarine schon sehr früh im Jahr. Es denkt eigentlich noch keiner an die Kräuselkrankheit. Aber jetzt ist die richtige Zeit, etwas dagen zu tun. Es muss verhindert werden, das sich die überwinterten Sporen auf den Knospen nieder lassen. Im handel sind noch zugelassene Mittel erhältlich. Je nach Witterung sind bis zu drei Behandlungen erforderlich. Die letzte Behandlung sollte erfolgen, wenn die Knospen grüne Spitzen zeigen.

Bei einer Neupflanzung von Pfirsichen sollten weniger anfällige Sorten gepflanzt werden. Zu empfehlen sind: Amsden, Benedicte, Roter Ellerstädter (Kernechter vom Vorgebirge)

 


Bundesverband der Kleingartenvereine Deutschlands e.V. informiert zum Cannabisgesetz

Im PDF findet Ihr Informationen und die Stellung der Gartenfreunde zum Thema Cannabisanbau im Kleingarten. 



Vielleicht noch ein aktuller Link zu dem Thema Kleingarten und Erholungsgarten:
Kleingarten vs. Erholungsgarten
Vor allem Absatz 4 und 5 ist interessant!
Warum darf der Kleingarten zukünftig nicht auch teurer werden?
Alles um uns herum wird teurer. Das belastet die Familienhaushalte schon sehr. Da ist so mancher Kleingärtner froh, wenn Pacht und Vereinsbeitrag seit vielen Jahren eine konstante Große im Familienbudget geblieben sind. Aber seit einiger Zeit geistert auch hier eine Erhöhung der Kosten durch die Kleingartenidyllen, nämlich bei den Beiträgen für die übergeordneten Gremien. So benötigen die Kreis- und Regionalverbände, die Landesverbände und auch der Bundesverband der Kleingartenvereine mehr Geld für die Erfüllung der Pflichten die sich aus dem Bundeskleingartengesetz ergeben.
Die bisherige Resonanz unter den einzelnen Gartenfreunden ist geteilt. Ein großer Teil der Parzelllisten sieht es nur als logische Konsequenz der allgemeinen Teuerung. Der andere Teil hat dafür eher kein Verständnis und fragt sich, was wohl mit den frischen Beitragsgeldern finanziert werden soll und was der einzelne Gartenfreund davon hat.
Salopp könnte es jetzt heißen, das Geld fließt wie gehabt in die Strukturen, die auf Grund von Preiserhöhungen auch einfach mehr Geld benötigen.
Übrigens, im Gespräch sind 6 bis 8 Euro mehr Beitrag im Jahr, nicht pro Monat! Ich will hier nicht, wie so oft bemüht, den Blumentopf, die Schachtel Zigaretten oder den Kasten Bier zitieren, die ja auch teurer werden durften.
Aber was hat ich denn nun von seinem Beitrag als Kleingärtner? Da ist erst einmal die Macht der organisierten Kleingartenvereine im Regional-, Landes- und Bundesverband. Auf der Grundlage des Bundeskleingartengesetzes konnte schon so mancher Griff ins Portemonnaie der Gartenfreunde abgewendet werden. Denken wir nur an GEZ-Gebühren, Müllabfuhr und Straßenreinigung. Der einzelne Gartenfreund wäre solchen Begehren gegenüber machtlos und würde jetzt zahlen.
Der wesentliche Teil der Beiträge geht aber in die Organisations-, Schulungs- und Bildungsangebote der Verbände. Die Kosten für die Ausbildung der Fachberater, Wertermittler, Schatzmeister und Prüfer der Sammelgruben werden von den Strukturen getragen und in der Regel auch die Fahrkosten für die Veranstaltungen erstattet. Diese Angebote stehen jedem Kleingärtner und jedem Verein zur Verfügung, kommen aber nicht an der Kleingartenparzelle vorbei geflogen. Hier muss der einzelne schon wollen oder zumindest die Teilnahme eines interessierten Gartenfreundes ermöglichen. Es kann ja nun nicht sein, dass wegen weniger als zehn Euro im Jahr, der Solidargedanke unter den Kleingärtnern verloren geht und man das Kleingartenwesen an sich in Frage stellt.
In diesem Sinne nutzt die Unterstützung und Bildungsangebote unserer Regionalverbände, sowie des Landes- und Bundesverbandes. Seht die Beitragserhöhung im Kontext der Vertretung unserer Interessen gegenüber der kleinen und großen Politik im Land für unser Tun auf der Parzelle.